Museum Ulm Logo Museum Ulm Logo Museum Ulm

Vermittlung Vermittlung Vermittlung

Schule und Museum

Kooperationen mit Schulen

 

Museen leisten einen unerlässlichen Beitrag in unserer Gesellschaft. Wir möchten, dass auch Kinder und Jugendliche daran teilhaben können. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung ist die unmittelbare Begegnung mit originalen Artefakten und Kunstwerken wichtiger denn je. Authentische Objekte helfen dabei, komplexe Zusammenhänge der Geschichte und auch unsere Gegenwart zu begreifen. Durch die Idee eines ganzheitlichen und individuellen Lernens ist das Museum ein besonderes Lernumfeld, das flexibel auf Unterrichtsinhalte und individuelle Wünsche reagieren kann.

Neben der Vermittlung von Werten und Inhalten fördert das Lernen im Museum auch das kognitive Vermögen, das bildliche und symbolische Denken und das abstrakte Vorstellungsvermögen. Darüber hinaus kann die Auseinandersetzung mit einem Werk kreative Impulse freisetzen. In praktischen Workshops wird das Gelernte zudem angewendet und hilft dabei, die eigenen Potenziale und auch die Lösung von Problemen auf kreative Weise zu erkennen und zu trainieren.

Durch das breite Spektrum innerhalb der Sammlungen des Museums Ulm bestehen vielseitige Anknüpfungspunkte zum Schulunterricht: Von Kunst über Geschichte, Religion und Ethik über Deutsch hin zu MeNuK.

Gerne gestalten wir gemeinsam mit Ihnen individuell Ihren Besuch bei uns im Museum Ulm oder Sie wählen ein Angebot aus unseren vorgefertigten Modulen aus:

Angebote für Schulklassen und Kitas

Auskunft und Anmeldung telefonisch unter +49(0)731 161 4307 oder per Mail an vermittlung.museum@ulm.de

 

„Kultur auf der Spur“

 

Ein Projekt zur Förderung der kulturellen Bildung an Ulmer Ganztagsschulen

Das Pilotprojekt „Der Kultur auf der Spur“ startete im Schuljahr 2015/16 und wird seit dem fortgesetzt. Fünf Ulmer Kultureinrichtungen, darunter das Museum Ulm, laden Grundschulkinder ein, um ihnen einen spielerischen Zugang zu Kultur zu eröffnen. Durch den Kontakt zu kulturellen Themen sowie Besuche in den Kultureinrichtungen werden bei den Kindern nicht nur Hemmschwellen oder Berührungsängste abgebaut, sondern auch Interesse und Neugier an Geschichte, Musik und Kunst geweckt. Das Projekt wird von der Kulturabteilung und dem Bildungsbüro der Stadt Ulm koordiniert und durch die Monetarisierung von Lehrerwochenstunden an den Ganztagsschulen in Baden-Württemberg finanziert. Teilnehmende Schulen sind in diesem Schuljahr die Albrecht-Berblinger-Schule, Martin-Schaffner-Schule, Eduard-Mörike-Schule, Spitalhof-Gemeinschaftsschule.

 

„übergrenzen“

 

Kooperation mit der Meinloh-Grundschule Ulm-Söflingen

Ab dem Schuljahr 2016/17 forschen alle SchüleInnen der Meinloh-Grundschule Ulm-Söflingen jahrgangs- und fächerübergreifend im inklusiven Unterricht mit künstlerischen Techniken zu dem Thema „übergrenzen“. In wöchentlich zwei Unterrichtsstunden haben die SchülerInnen die Gelegenheit mit KünstlerInnen jahrgangs- und fächerübergreifend gemeinsam ergebnisoffen zu künstlerisch zu arbeiten. Dabei werden 12 parallel wählbare Module im Stundenplan als ‚Atelierunterricht‘ verankert, wovon 6 in Zusammenarbeit von KünstlerInnen und LehreInnen umgesetzt werden. Damit die SchülerInnen bis zu drei Module pro Schuljahr wahrnehmen können, werden alle Module während der Projektlaufzeit von 1,5 Schuljahren fünfmal wiederholt. Die KünstlerInnen werden in Kooperation mit Ulmer Kultureinrichtungen ausgewählt. Im Museum Ulm betrachten, beobachten, äußern sich kritisch und setzen sich mit aktueller Kunst auseinander. Nach der Aufarbeitung erfolgt das eigene Produzieren. Die Kinder können selbst produktiv tätig werden und das bereits Erlernte und Erfahrene neu umsetzen und anwenden. Die Meinloh-Grundschule ist inklusive Schule: Kinder mit und ohne Behinderung lernen gemeinsam in einer Klasse.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“.

 

„Tischlein deck dich!“

 

Essen gestern, heute und morgen! Das Projekt „Tischlein deck‘ dich!“ startete im März diesen Jahres. 11 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Astrid-Lindgren-Schule, ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache, machen sich 12-mal auf den Weg in kulturelle Einrichtungen der Stadt. In Begleitung von Kunstvermittlern entdecken sie im Museum für Brotkultur, im Museum Ulm und in der kontiki Kinder- und Jugendkunstschule vhulm Neues, experimentieren mit Nahrungsmittel und erfahren über andere Esskulturen!

Gefördert wird das Projekt vom Verband der Kinder- und Jugendkunstschulen Baden-Württemberg sowie der Stadt Ulm.

 

Offener Sprachtreff: Lasst uns reden!

 

Ab 01. März 2018 laden wir jeweils an 12 Donnerstagen folgend von 17 – 18.30 Uhr alle internationalen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 28 Jahren zum offenen Sprachtreff Lasst uns reden! ein.

Als Lern- und Erlebnisorte bietet das Museum Ulm vielfältige Möglichkeiten, Sprache zu erwerben, zu vertiefen und diese an einem außerschulischen Ort sinnvoll zu gestalten. Die vielseitige Sammlung des Museum Ulms stellt eine ideale Ausgangsbasis dar, um Wissen zu vermitteln und zur Erlangung wesentlicher sprachlicher Kompetenzen beizutragen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung unterbreitet das von der Stadt Ulm geförderte Projekt Lasst uns reden! Jugendlichen und jungen Erwachsenen internationaler Herkunft Angebote, bei der die Förderung von Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen im Mittelpunkt steht.

In insgesamt 12 Treffen finden an unterschiedlichen Stationen auf Grundlage des breitgefächerten Sammlungsbestands des Museums Ulm Übungen statt, die zum Entdecken der Kunstwerke anregen und dem Erlernen neuer Wörter dienen. Anhand konkreter Objekte können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer experimentieren, sich austauschen und auf spielerische Weise ihren Wortschatz erarbeiten. Dazu schafft das Museum Ulm ein neues Lernklima, in dem sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen intensiv und produktiv mit der deutschen Sprache befassen können.

Eine Anmeldung zum offenen Sprachtreff Lasst uns reden! ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenlos. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Auskunft telefonisch unter +49(0)731 161 4305 oder per Mail an vermittlung.museum@ulm.de