Vom Logo zur Identität: Visuelle Erscheinungsbilder der Bundesrepublik
Mit der Ausstellung Vom Logo zur Identität: Visuelle Erscheinungsbilder der Bundesrepublik widmet sich das HfG-Archiv Ulm erstmalig den Markenauftritten von westdeutschen Unternehmen und Institutionen nach 1945.
Historische Beispiele, wie die Entwürfe von Peter Behrens für die AEG (1907–1914), illustrieren die Anfänge der Entwicklung in Deutschland. Maßstäbe für die grafische Gestaltung setzte die Entwicklungsgruppe „E5“
der Hochschule für Gestaltung Ulm, die 1961/62 unter der Leitung von Otl Aicher (1922–1991) das erste systematische Erscheinungsbild der Lufthansa AG konzipierte. Weitere Beispiele stammen von Gestaltern wie
Anton Stankowski (1906–1998), der unter anderem das Markenzeichen für die Deutsche Bank AG schuf oder Celestino Piatti (1922–2007), der für den Deutschen Taschenbuch Verlag die Buchumschläge gestaltete. Die
Präsentation bietet die Möglichkeit, das grafische Schaffen in der Bundesrepublik mit den Leistungen der HfG Ulm zu vergleichen. Es sind Plakate, Designrichtlinien, Logos, Drucksachen und vieles mehr zu sehen.
Die Ausstellung ist erstmalig in Deutschland zu sehen. In den Jahren 2024–2025 war sie unter dem Titel „Identity Systems Germany“ in Kyoto und Tokio, Japan zu Gast, als Kooperationsprojekt der A5 Collection, Düsseldorf und der DNP Foundation for Cultural Promotion, Tokio.
Ausstellungsdauer 23.10.2026 – 29.03.2027.
Ausstellung im HfG-Archiv Ulm, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm
Der Katalog wird gefördert durch die Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm. Außerdem danken wir HQ Print und Harder Logistics GmbH & Co. KG für die Unterstützung.
In den Jahren 2024–2025 war die Ausstellung unter dem Titel „Identity Systems Germany“ in Kyoto und Tokio, Japan zu Gast, als Kooperationsprojekt der A5 Collection (Katharina Sussek & Prof. Jens Müller), Düsseldorf und der DNP Foundation for Cultural Promotion, Tokio. Wir danken der DNP Foundation for Cultural Promotion für die finanzielle Unterstützung des Projekts.
















