Vermittlung
Erwachsene
Aufgrund von Umbaumaßnahmen ist das Museum Ulm momentan geschlossen.
In der kunsthalle weishaupt ist bis 08. November 2026 die Ausstellung Wenn Farben Formen finden. Werke aus der Sammlung zu sehen. Das Bildungs- und Vermittlungsprogramm wird vom Museum Ulm in Kooperation mit der kunsthalle weishaupt entwickelt und umgesetzt.
Am HfG-Archiv erwartet Sie die ständige Ausstellung „Von der Stunde Null bis 1968“ sowie bis zum 26. Oktober 2025.
Öffentliche Führungen
Besucher*innen erhalten in öffentlichen Führungen mit Kunstvermittler*innen oder Kurator*innen vielfältige Einblicke in unsere Ausstellungen.
Teilnahme: € 3,— pro Person, zzgl. Eintritt | Ohne Anmeldung
Bei Gruppen mit mehr als sechs Personen bitten wir um die Buchung einer separaten privaten Führung (siehe auch unten).
Die Termine und Themen finden Sie im Veranstaltungskalender.
Reisegruppen mit eigenem/r Kunstvermittler*in
Gerne können Reisegruppen mit eigenem/r Kunst- und Kulturvermittler*in die Ausstellungen erkunden.
Kosten: € 30,— Euro (Di – Fr), € 35,— Euro (Wochenende/feiertags), zzgl. Eintritt/Person
Anmeldung unter vermittlung.museum@ulm.de oder +49 731 161 4307.
Buchbare Führungen für private Gruppen
Ob mit der Familie, Freund*innen, Kolleg*innen – im Rahmen von individuellen Führungen können Sie unsere Ausstellungen kennenlernen.
Die folgenden Themen stehen derzeit zur Auswahl – durch Klicken auf den Pfeil rechts finden Sie weitere Informationen und das Buchungsformular:
Mit der Ausstellung „Vom Logo zur Identität: Visuelle Erscheinungsbilder der Bundesrepublik“ widmet sich das HfG-Archiv Ulm erstmalig den Markenauftritten von westdeutschen Unternehmen und Institutionen nach 1945. Historische Beispiele, wie die Entwürfe von Peter Behrens für die AEG (1907-1914), illustrieren die Anfänge der Entwicklung in Deutschland. Maßstäbe für die grafische Gestaltung setzte die Entwicklungsgruppe „E5“ der Hochschule für Gestaltung Ulm, die 1961/62 unter der Leitung von Otl Aicher (1922-1991) das erste systematische Erscheinungsbild der Lufthansa AG konzipierte. Weitere Beispiele stammen von Gestaltern wie Anton Stankowski (1906-1998), der unter anderem das Markenzeichen für die Deutsche Bank AG schuf oder Celestino Piatti (1922-2007), der für den Deutschen Taschenbuch Verlag die Buchumschläge gestaltete. Die Präsentation bietet die Möglichkeit, das grafische Schaffen in der Bundesrepublik mit den Leistungen der HfG Ulm zu vergleichen. Es sind Plakate, Handbücher, Logos, Drucksachen und vieles mehr zu sehen.
Buchungsanfrage stellen
Wie wird aus Farbe Form? Wann beginnt eine Fläche zu atmen, eine Linie zu schwingen, ein Raster lebendig zu werden? Die Ausstellung „Wenn Farben Formen finden“ widmet sich der faszinierenden Beziehung zwischen Farbe, Form und Raum – und zeigt eindrucksvoll, wie aus Klarheit und Reduktion überraschende Dynamik entsteht.
Buchungsanfrage stellen
Im Gebäude der ehemaligen Hochschule für Gestaltung Ulm informiert die ständige Ausstellung des HfG-Archivs umfassend über die Geschichte und Projekte der legendären HfG Ulm. 1953 von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill gegründet, schrieb die HfG Ulm bis zu ihrer Schließung 1968 Designgeschichte. Hier entstanden der „Ulmer Hocker“, die Grundzüge des Produktdesigns der Firma Braun, das Stapelgeschirr TC 100 von Hans (Nick) Roericht oder die grundlegende Überarbeitung des Erscheinungsbilds der Lufthansa. Das von der HfG Ulm entwickelte Berufsbild des Industriedesigners setzte weltweit Maßstäbe. Zugleich hielt die Hochschule, entstanden aus einer antifaschistischen Geisteshaltung, an der Überzeugung fest, die Demokratie in Deutschland durch Bildung und Ausbildung fest im Bewusstsein der jungen Generation verankern zu können.
Buchungsanfrage stellen
Der Schweizer Architekt Max Bill war einer der Gründer der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG Ulm) und auch der Architekt des HfG-Gebäudes am Hochsträß in Ulm. Das denkmalgeschützte Gebäude greift in den inneren Abläufen Elemente des Dessauer Bauhaus‘ von Walter Gropius auf. Nach der Führung durch die ständige Ausstellung im HfG-Archiv öffnet der Rundgang im Gebäude einige sonst verschlossene Türen. Diese Kombi-Führung lohnt sich nicht nur für Designer*innen oder Architekt*innen, sondern ebenso für alle an Gestaltung wie an Zeitgeschichte Interessierten.
(Der Weg durch das HfG-Gebäude ist begrenzt barrierefrei. Bitte informieren Sie uns, damit wir die passende Lösung finden.)
Buchungsanfrage stellen
Buchbare Abendführungen für private Gruppen
Auf Wunsch organisieren wir private Führungen abends, außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten (nach 17 Uhr), sowohl im HfG-Archiv als auch in der kunsthalle weishaupt.
Mögliche Führungsthemen, Dauer und Preiskonditionen für eine Abendführung im HfG-Archiv finden Sie hier.
Die Preiskonditionen für eine Abendführung in der kunsthalle weishaupt finden Sie hier.
Sprechen Sie uns gerne an!
Für Buchungen und Anfragen:
Museum Ulm / Büro Bildung & Vermittlung, vermittlung.museum@ulm.de oder telefonisch unter +49 731 161 4307.