Dem Menschsein auf der Spur. Archäologie rund um Ulm
Wie haben unsere Vorfahren gelebt und welche Spuren haben sie hinterlassen? Was wir heute anhand dieser Spuren über die Vergangenheit herausfinden können, erkundet die neue archäologische Ausstellung „Dem Menschsein auf der Spur. Archäologie rund um Ulm“ (16.01.-06.06.2027) im Museum Ulm.
Herzstück der Ausstellung ist die Figur des Löwenmenschen, eines der ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt. Vor ca. 40.000 Jahren wurde die Figur aus Mammutelfenbein geschnitzt und 1939 in der Hohlenstein-Stadel Höhle im Lonetal in der Nähe von Ulm entdeckt (heute UNESCO Welterbe).
Die neue Sammlungspräsentation im Museum Ulm lädt die Besucher*innen ein zu einer Zeitreise in die Vergangenheit – in eine Zeit, als der Löwenmensch entstand, und die Täler der Schwäbischen Alb sowie die Pfahlbauten noch bewohnt waren, in eine Zeit, als auf dem heutigen Ulmer Stadtgebiet nur wenige Menschen lebten und Ulm noch keinen Namen hatte.
Umbaubedingt ist die Ausstellung zunächst bis Juni 2027 zu sehen, bevor der für August 2027 geplante Abbruch und Ersatzneubau des benachbarten Eingangsgebäudes des Museum Ulm beginnt. Zum Schutz der Exponate und zur Sicherheit der Besucher*innen ist ein Ausstellungsbetrieb neben dem Abriss und Ersatzneubau des Nachbargebäudes nicht möglich. Die komplette Wiedereröffnung des Museum Ulm ist für Ende 2029 geplant.
Mehr Informationen zur Ausstellung in unserer Pressemitteilung vom 28.7.2026 (Download PDF): MU_PM_Dem-Menschsein-auf-der-Spur_Archäologie_260728
Die Neukonzeption der Archäologischen Sammlung zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ im Museum Ulm wird großzügig unterstützt durch das Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland (INK)“ des Bundes.
















