Museum Ulm
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Neupräsentation des Löwenmenschen durch Gestaltungsbüro BOK + Gärtner

Gestaltungsbüro BOK + Gärtner aus Münster erhält den Zuschlag für die Neupräsentation des Löwenmenschen im Museum Ulm

Nach einem europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahren freut sich das Museum Ulm, mit BOK + Gärtner ein junges und dynamisches Gestaltungsbüro für die Neupräsentation des Löwenmenschen sowie die Neugestaltung der Archäologischen Sammlung gewonnen zu haben.

Insgesamt 17 Gestaltungsbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich dem offenen Wettbewerb gestellt. Fünf davon wurden daraufhin mit ihren Einreichungen in eine zweite Runde eingeladen, wobei drei dann final ihre Konzepte und Entwürfe dem Museum Ulm präsentieren durften.

BOK + Gärtner überzeugte dabei mit seinem Gestaltungskonzept, das die Architektur der zukünftigen Ausstellungsräume auf eine eindrucksvolle Weise hervorhebt und den Löwenmenschen als Höhepunkt der archäologischen Sammlungspräsentation innovativ und kreativ inszeniert. Das jung dynamische Team aus Münster, das bereits Sonderausstellungen in renommierten Museen wie u.a. dem Historischen Museum Berlin und dem Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück realisiert hat überzeugte dabei auch durch seine persönliche Präsentation und die besondere Leidenschaft für das Projekt.

Gemeinsam mit dem Museum Ulm wird in den kommenden zwei Jahren die Archäologische Sammlung grundlegend erneuert. Dabei rückt nicht nur der 40.000 Jahre alte Löwenmensch, eines der ältesten Kunstwerke der Welt und seit 2017 Teil des UNESCO Welterbes Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“, verstärkt in den Mittelpunkt. Auch werden weitere wichtige Themen und Aspekte in der neuen Archäologischen Sammlungspräsentation deutlich herausgehoben werden, insbesondere Funde und Artefakte der Mittel- und Jungsteinzeit. Zudem wird auch ein archäologisches Fenster in die vorgeschichtlichen Epochen der Stadt Ulm, die vor allem im Früh- und Hochmittelalter eine große regionale Bedeutung hatte, neu geöffnet.

Die Neukonzeption der Archäologischen Sammlung zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ im Museum Ulm ist Teil des Förderprogramms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ (INK) des Bundes.

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