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23. Januar 2021—6. Juni 2021

Ein Woodstock der Ideen –

Joseph Beuys, Achberg und der deutsche Süden

 

Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums von Joseph Beuys (1921-1986) im Jahr 2021 widmen das Museum Ulm und die Kunsthalle Vogelmann Heilbronn (24. Juli 31. Oktober 2021) dem Jahrhundertkünstler ein gemeinsames Ausstellungsprojekt.

Die Ausstellung konzentriert sich auf Joseph Beuys‘ künstlerische und politische Verbindung zum deutschen Südwesten. Im Kern wird seine Beziehung zum deutschen Süden anhand der Beuys-Archivs von Rainer Rappmann in Achberg deutlich. Ein Woodstock der Ideen ist die erstmalige museale Präsentation des Achberger Beuys-Archivs mit Briefen, Ton-, Bild- und Filmdokumenten.

Das Archiv ist im Zusammenhang mit dem Internationalen Kulturzentrum Achberg (INKA) entstanden, das in den 1970er und 80er-Jahren als wichtiges Zentrum des geistig-politischen Aufbruchs in Deutschland galt, wo Joseph Beuys im Geiste seiner Idee der „Sozialen Skulptur“ jährlich auftrat und arbeitete.

Joseph Beuys‘ Konzept der „Sozialen Skulptur“ bzw. der „Sozialen Plastik“ ist besonders geeignet, um im Rahmen der Ausstellung das 75-jährige Jubiläum der ersten freien Kommunalwahlen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen und aktuelle Fragen zur Relevanz der Demokratie mit einer jungen Generation wie etwa Fridays for Future oder Future2 zu diskutieren.

Ein künstlerisches Mittel der „Sozialen Plastik“ waren für Joseph Beuys seine Multiples. Die in mehrfacher Auflage erscheinenden Kunstobjekte entsprachen seiner Vorstellung des Aussendens und Multiplizierens von Ideen. Als Ausdruck der Demokratisierung von Kunst – die Multiples waren an alle adressiert und zu Lebzeiten des Künstlers erschwinglich – bilden sie einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung.

: Zum Ausstellungsprojekt erscheint eine umfassende gemeinsame Begleitpublikation

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann

Kuratorinnen sind: Dr. Sabine Heilig, Ulm, Dr. Barbara Martin und Dr. Rita E. Täuber, Heilbronn

Die Gesamtleitung des Ausstellungsprojekts unterliegt Dr. Stefanie Dathe, Direktorin Museum Ulm, und Dr. Marc Gundel, Direktor der Städtischen Museen Heilbronn

Mit freundlicher Unterstüzung von

 

 

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