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15. Oktober 2019—29. März 2020

: Neues gibt’s!

Von Wiederentdecktem, Schenkungen und Ankäufen

 

Das Museum Ulm gibt neu einen Einblick in seine vielseitige und umfangreiche grafische Sammlung mit bedeutenden Werken von Hans Arp über Albrecht Dürer und Pablo Picasso bis hin zu Januarius Zick.

Die grafische Sammlung des Museums Ulm umfasst insgesamt rund 25.000 Arbeiten. Nachdem die vom Gründungsdirektor, Julius Baum, angelegte moderne Gemäldesammlung im Zuge der nationalsozialistischen Aktion „Entartete Kunst“ nahezu aufgelöst worden war, versuchten die Museumsdirektoren der Nachkriegszeit, diesen Verlust zu kompensieren. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wurde fortan der Sammlungsschwerpunkt von Gemälden auf die Grafik verlegt.

Die bedeutende grafische Sammlung beinhaltet Blätter vom 14. bis ins 19. Jahrhundert, vor allem aber bietet sie einen Überblick über die wesentlichen Strömungen und prägenden Künstler-persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, von französischer Grafik des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts über eine umfassende Werkgruppe Pablo Picassos bis hin zu Vertretern des deutschen Expressionismus, des Blauen Reiters, der Brücke, des Bauhauses sowie in die Zeit nach 1945 und in die Gegenwart hinein.

Seiner grafischen Abteilung widmet das Museum nun mit der Kabinettausstellung „Neues gibt’s“ ein Schaufenster, das einen Einblick in den grafischen Reichtum der Museumssammlung bietet. Die Fülle und Bandbreite der Grafik ergibt sich aus der Sammlungsstrategie, die durch Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben auf eine stetige Erweiterung und Ergänzung der grafischen Bestände abzielt.

Die in der Grafikausstellung gezeigte Auswahl spiegelt einen Querschnitt durch prägende Künstlerpersönlichkeiten und bedeutende grafische Werke vom 16. Jahrhundert bis zur Moderne wider. Gezeigt werden meisterliche Werke von Hans Baldung, Lucas Cranach oder Albrecht Dürer. Aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind Arbeiten der deutschen und französischen Grafik zu sehen, so Zeichnungen und Lithografien von Wilhelm Lehmbruck, Max Liebermann, Marcelle Cahn und Henri de Toulouse-Lautrec sowie mehrere Arbeiten von Hans Arp und eine noch nicht gezeigte farbenreichen Linolschnitt-Serie von Pablo Picasso. Neues gibt’s auch im Sinne von Neuerwerbungen und Schenkungen zeitgenössischer Werke unter anderem von Claes Oldenburg, Franz Burkhardt, Anne-Karin Furunes und Thomas Müller. .

Aufgrund der Empfindlichkeit von Papierarbeiten, können diese immer nur zeitweise ausgestellt werden. Daher können Sie sich auf Neu- und Wiederentdeckungen vieler selten oder nie gezeigter Werke aus dem grafischen Sammlung freuen – einer Schatzsuche, deren Ergebnis nun bis zum Frühjahr 2020 in der Ausstellung „Neues gibt’s“ zu sehen ist.

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